Die Begabtenförderung im naturwissenschaftlichen Bereich

soll vor allem das Interesse am experimentellen Arbeiten wecken. Dabei wird verstärkt Wert auf eine exakte Dokumentation der Versuchsansätze und Ergebnisse gelegt, um die Teilnehmer an der Begabtenförderung in die Lage zu versetzen, selbständig Fragestellungen und dazu passende Versuchsreihen zu entwickeln und zu dokumentieren. Dies schafft die Grundlage zu erfolgreichem naturwissenschaftlichen Arbeiten und ermöglicht eine erfolgreiche Teilnahme an entsprechenden Wettbewerben.

6.1. Arbeit im Labor

Ziel dieses Kurses zur Förderung einer naturwissenschaftlichen Grundbildung (scientific literacy) ist es, die Schülerinnen und Schülern praxisnah und zugleich spielerisch an die Untersuchungsmethoden der verschiedenen naturissenschaftlichen Fächer Biologie, Chemie und Physik heranzuführen. So lernen sie eine Reihe von Verfahren zur Trennung von Stoffgemischen anzuwenden, lernen verschiedene Techniken zum Nachweis von bestimmten Stoffen kennen und üben sich im Umgang mit Lupe und Mikroskop, um Spuren von Lebewesen (Haare, Fingerabdrücke..) zu untersuchen. Nach einer grundlegenden Einführung führen die Schüler*selbstständig Experimente durch lernen auch ihre Ergebnisse exakt zu protokollieren.

6.2. Experimentieren

In diesem Kurs sollen zusammen mit den Schüler*innen Versuche aus verschiedenen Bereichen der Biologie und Chemie nach entsprechenden Fragestellungen entwickelt werden: Versuche mit wirbellosen Tieren, Lebensmitteluntersuchungen, Extraktion von Farbstoffen usw. Geplant ist außerdem ein Besuch bei dem Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum in Köln.

7.1 LEGO Mindstorms

In unserer digitalisierten Welt spielen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik eine immer größere Rolle. LEGO Mindstorm Education ist bestens geeignet, den Schülern und Schülerinnen grundlegende Kompetenzen aus diesem wichtigen Bereich auf spielerische Art und Weise zu vermitteln. Die Teilnehmer*innen des Kurses werden in das Arbeiten mit Mess- Steuer- und Regelprozessen eingeführt und erschließen sich Grundlegendes über das Zusammenwirken von Sensoren und Aktoren. Anhand von Modellen entwickeln sie anschließend – den eigenen Ideen entsprechend – Roboter für verschiedendste Aufgaben und Einsatzgebiete. Diese werden dann für ihren Einsatz mit einfachenund komplexeren Programmen zum Leben erweckt.

7.2. “freestyle physics”

In diesem Kurs bearbeiten die Schülerinnen und Schüler anspruchsvolle Aufgaben mit physikalischem Hintergrund. Es geht darum, in einer Kleingruppe eine Maschine oder ein Bauwerk zu konstruieren, welches bestimmte Aufgaben erfüllen muss. Die Projekte werden anschließend gebaut und intensiv getestet. Am Ende besucht der Kurs einen Wettbewerb an der Universität Duisburg-Esseb, wo die Konstruktionen bewertet und vielleicht sogar prämiert werden.