Hygiene- und Verhaltensregeln des Gymnasiums Hückelhoven

für Lehrer*innen und Schüler*innen

(Stand: 18.08.2020)

Basierend auf die Hinweise und Verhaltensempfehlungen für den Infektionsschutz an Schulen im Zusammenhang mit Covid-19 des Städtetages NRW, des Landkreistages NRW, des Städte- und Gemeindebundes NRW und des Ministeriums für Schule und Bildung in Abstimmung mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und der Unfallkasse NRW .

GRUNDSÄTZLICHE VERHALTENSREGELN 

  • Abstandsregeln von 1,50 m sind überall (auf den Fluren und den Pausenhöfen) einzuhalten. 
  • Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist im Gebäude und auf den Pausenhöfen Pflicht. Auch während des Unterrichts ist die Gesichtsmaske zu tragen. Die Schüler*innen bringen Masken – damit gewechselt werden kann, mindestens zwei pro Tag – mit zur Schule.
  • Lehrer*innen können die Gesichtsmaske im Unterricht abnehmen, wenn ein Abstand von 1,50m eingehalten werden kann.
  • Das Sekretariat hält Ersatzmasken vor, wenn der Mund-Nasen-Schutz vergessen bzw. beschädigt wurde.
  • Haupteingangstüren und Klassenraumtüren – sofern es sich nicht um Brandschutztüren handelt – müssen die gesamte Zeit geöffnet sein (Türklinken dürfen nicht angefasst werden).
  • Treppen- und Handläufe sollen nicht angefasst werden.

WEGEFÜHRUNG IM SCHULGELÄNDE

  • Das Hauptgebäude wird betreten und verlassen über den Eingang zum unteren Brunnenhof bzw. zum C-Gebäude.
  • Schüler*innen und Lehrer*innen gehen in den Fluren und Gängen des Hauptgebäudes immer nur rechts hintereinander entlang/herauf oder herunter – nicht DURCHEINANDER.
  • Die Flure sind nur Laufwege, keine Aufenthaltsräume.
  • Im C-Gebäude wird zum Aufwärtsgehen das Innentreppenhaus benutzt, zum Abwärts-gehen das Nottreppenhaus.
  • Im A-Gebäude dient das rechte Treppenhaus (vom unteren Brunnenhof aus gesehen) zum Aufwärtsgehen, das linke zum Abwärtsgehen.
  • Der Gang vom B-Gebäude ins A-Gebäude erfolgt über die Brücke, vom A-Gebäude ins B-Gebäude unterhalb der Brücke.
  • Im EPG gehen die Schüler*innen auf der rechten Treppe hinauf und auf der linken hinunter.

VOR DEM UNTERRICHT UND UNTERRICHTSBEGINN

  • Vor Unterrichtsbeginn halten sich die Schüler*innen der 5. Klassen auf dem Schulhof des EPGs in dem ihrer Gruppe zugewiesenen Sektor unter Wahrung der Abstandregel auf. Die Fachlehrer*innen der 1. Stunde holen die Schüler*innen ab und begleiten sie klassenweise in ihre Unterrichtsräume.
  • Die Schüler*innen der 6. Klassen begeben sich nach Eintreffen auf dem Schulgelände sofort in ihre Klassenräume.
  • Vor Unterrichtsbeginn halten sich die Schüler*innen der 7. Klassen auf dem Schulhof des A-Gebäudes in dem ihrer Gruppe zugewiesenen Sektor unter Wahrung der Abstandregel auf. Beim ersten Gong suchen sie ihren Klassenraum auf. 
  • Die Schüler*innen der 8. und 9. Klassen sowie der Oberstufe begeben sich nach Eintreffen auf dem Schulgelände sofort in ihre Klassen- bzw. Kursräume.
  • Auf den Pausenhöfen und den Fluren des EPGs, des A- und des C-Gebäudes wird ab 7.35 Uhr Aufsicht geführt.

UNTERRICHTSRÄUME 

  • In jedem Klassen- bzw. Kursraum befinden sich Seifenspender, Papierhandtücher und Abfalleimer. Verbrauchtes Material wird im Tagesverlauf nachgefüllt.
  • Bei Eintritt in jeden Klassen- bzw. Kursraum werden die Hände gründlich mit Wasser und Seife über 20-30 Sekunden gewaschen. Entsprechende Handlungshinweise hängen in jedem Raum aus.
  • Jede Klasse bzw. Kursgruppe hat eine feste Sitzordnung, die nur in Ausnahmefällen verändert werden darf. Sie ist zu dokumentieren, um eine Rückverfolgbarkeit  zu er-möglichen. In der SI wird für jede Lerngruppe, die den Raum benutzt, ein Exemplar der Sitzordnung in die Klarsichthülle auf dem Lehrerpult abgelegt, ein Exemplar verbleibt beim Klassenlehrer bzw. in R/PPL und im Diff.bereich beim Kurslehrer. In der SII wird ein Exemplar der Sitzordnung im Sekretariat abgelegt, ein weiteres verbleibt beim Kurslehrer. Fehlende Schüler*innen müssen ins Klassenbuch bzw. Kursheft eingetragen werden. Zusätzlich werden sie in der SII in eine Liste, die sich in einem Schnellhefter auf dem Pult befindet, eingetragen.
  • Die Räume werden durchgehend belüftet, d.h. die Oberlichter und die Türen (bis auf die Brandschutztüren im C-Gebäude) sind dauerhaft geöffnet. Nach jeder Unterrichtsstunde verbleiben die Fachlehrer*innen 5 Minuten im Klassen- bzw. Kursraum und sorgen durch Öffnung aller Fenster für eine Stoßlüftung.
  • Neben Beachten der Husten- und Nies-Etikette, der Händehygiene und der Abstandsregeln dürfen keine Bedarfsgegenstände wie Gläser, Flaschen zum Trinken, Löffel und Unterrichtsgeräte wie Lineal, Taschenrechner, Zirkel etc. gemeinsam genutzt werden. Entsprechende Handlungshinweise hängen in jedem Raum aus.
  • Gruppenarbeitsphasen sind nicht möglich.
  • Während der Unterrichtszeit können kurze Pausen unter Aufsicht des Fachlehrers/der Fachlehrerin und unter Wahrung der Abstandsregel auf dem Schulhof verbracht werden. Die Gesichtsmaske kann in diesem Fall abgenommen werden. 
  • Am Ende des Unterrichtstages werden die Stühle unter die Tische geschoben (nicht auf die Tische gestellt), damit die Tischflächen gereinigt werden können.
  • Lehrer*innen benennen Schüler*innen, die die Räume kehren und die Tafel säubern
  • Nach dem Unterricht verlassen die Lerngruppen des 5. und 6. Schuljahres unter Aufsicht des Fachlehrers/der Fachlehrerin klassenweise das Schulgebäude.

FACHRÄUME

  • Die Regeln zur Sitzordnung, Handhygiene und zum Lüften gelten auch für die Fachräume.
  • Es ist darauf zu achten, dass es auf den Fluren vor den Fachräumen nicht zu einer Durchmischung verschiedener Lerngruppen.

SPORTUNTERRICHT

  • Bis zu den Herbstferien soll der Sportunterricht im Freien durchgeführt werden.
  • Kontaktsport ist zu vermeiden.
  • Die Sporthallen müssen ausreichend belüftet werden.

MUSIKUNTERRICHT

  • Gemeinsames Singen ist in geschlossenen Räumen nicht gestattet, im Freien unter Einhaltung der besonderen Abstandsbestimmungen jedoch möglich. Dies gilt auch für die Benutzung von Blasinstrumenten.

PAUSEN

  • Nach jeder Unterrichtsstunde gibt es eine 15minütige Pause. Die bisherige Vormittagspause entfällt. Nach der 1. und 3. Stunde begeben sich die Schüler*innen der 5. Klassen mit dem Fachlehrer/der Fachlehrerin der vorangegangenen Stunde auf den Schulhof, nach der 1. Stunde ebenfalls die Jahrgangsstufe 7, nach der 2. Stunde die Jahrgangsstufen 6 und 8 und nach der 3. Stunde die Jahrgangsstufe 9. 
  • Die Schülerinnen und Schüler, die sich auf dem EPG-Schulhof in der Hofpause befinden, werden am Ende der Pause von den Fachlehrerinnen und Fachlehrern der Folgestunde auf dem Schulhof abgeholt und zu ihrem Unterrichtsraum begleitet:

zur 2. Stunde: Jahrgang 5

zur 3. Stunde: Jahrgang 6

zur 4. Stunde: Jahrgang 5

  • Die ausgewiesenen Pausengelten auch für die Oberstufe
  • Das Klettergerüst darf benutzt werden.
  • Die Jahrgangsstufen, die nicht den Pausenhof aufsuchen, bleiben in ihren Unterrichtsräumen. Der Fachlehrer/der Fachlehrer der vorangegangenen Stunde verbleibt 5 Minuten im Unterrichtsraum, führt Aufsicht und sorgt für die Durchlüftung (s.o.). Erst danach wechseln die Lerngruppen ggf. die Räume.

MITTAGSPAUSE

  • Durch die Unterrichtskürzung ist die Anzahl der Schüler*innen in der SI während der Mittagspause verringert. Im EPG und im A-Gebäude ist montags bzw. mittwochs jeweils nur ein Jahrgang anwesend. 
  • Die Klassenräume bleiben geöffnet und können als Aufenthaltsräume genutzt werden.
  • Das Klettergerüst, die bewegte Pause, die Spielotheken und die Bibliothek stehen zur Freizeitgestaltung zur Verfügung.
  • Die Mensa ist montags bis donnerstags geöffnet. Für die Nutzung gilt ein gesonderter Hygieneplan, der vom Gesundheitsamt Heinsberg genehmigt wurde (siehe Anhang).

TOILETTEN

  • Schüler*innen müssen sich nach jedem Toilettengang die Hände mit Seife waschen und trocknen.

REINIGUNG

  • Reinigung nach Unterrichtsende:

Die benutzten Kurs- und Klassenräume, Flure im Hauptgebäude und im EPG, sowie das Forum und die Toilettenanlagen im C-Gebäude und A-Gebäude sowie im EPG werden täglich nach Unterrichtsende gründlich gereinigt. Dabei werden auch potentiell kontaminierte Flächen, die durch Händekontakte zu einer Übertragung beitragen könnten (Tischplatten, Türklinken, Handläufe, Fenstergriffe, Tastaturen) gereinigt. Gleiches gilt für das Lehrerzimmer, den Lehrerarbeitsraum, die Lehrertoiletten und die Büros der Verwaltung und Oberstufe (B 1.31, B 1.32).

  • Zwischenreinigung:
  • In allen Kursräumen im C-Gebäude/B-Gebäude und in den Fachräumen (NW, Ku, Mu, GL, IF) im A-Gebäude und im EPG befinden sich jeweils eine 1l-Spritz-flasche mit Flächen-desinfektionsmittel und Papiertücher. Die Fachlehrerinnen und Fachlehrer, die nach ihrem Unterricht noch 5 Minuten im Unterrichtsraum verweilen, sorgen für die Reinigung der Tischflächen durch die Schülerinnen und Schüler ihrer Lerngruppe, wenn in der Folgestunde eine andere Lerngruppe den Raum benutzt.
  • Ein Wechsel der Lerngruppen erfolgt in den Klassenräumen im A-Gebäude und im EPG nur in der 2. Fremdsprache, im Differenzierungsbereich und in Religion/ Philosophie. Um ein unbeaufsichtigtes Herumstehen der Desinfektionsflaschen zu vermeiden, befinden sie sich nicht im Klassenraum, sondern für die Fachlehrerinnen und Fach-lehrer dieser Fächer im Lehrerzimmer des EPGs (5 Flaschen) bzw. Haupt-gebäudes (10 Flaschen). Von dort nimmt die Fachlehrerin/der Fachlehrer sie mit in den Unterrichtsraum. Vor und nach dem jeweiligen Unterricht werden die Tischflächen durch die Schülerinnen und Schüler gereinigt.

VORERKRANKTE SCHÜLER*INNEN 

  • Vorerkrankte Schüler*innen können auf Grund der Entscheidung der Eltern dem Präsenzunterricht fernbleiben. Eine Rücksprache mit einem Arzt wird empfohlen. Bei begründeten Zweifeln kann ein ärztliches Attest eingefordert werden. Im Falle des Fernbleibens besteht die Plicht zum Distanzlernen und zur Teilnahme an Prüfungen.
  • Entsprechende Pflichten gelten für volljährige Schüler*innen
  • Die Nichtteilnahme von Schüler*innen am Präsenzunterricht kann zum Schutz von Angehörigen nur in eng begrenzten Ausnahmefällen und nur vorübergehend in Betracht kommen. Dies setzt voraus, dass ein ärztliches Attest des betreffenden Angehörigen vorgelegt wird, aus dem sich die corona-relevante Vorerkrankung ergibt.

SCHÜLER*INNEN MIT SYMPTOMEN

  • Schüler*innen mit Symptomen wie Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinns müssen unter Einbindung des Sekretariats unverzüglich nach Hause geschickt bzw. abgeholt werden. Bis zum Verlassen der Schule sind sie getrennt unterzubringen und angemessen zu beaufsichtigen. Die Schulleitung informiert das Gesundheitsamt, das über das weitere Vorgehen entscheidet.
  • Hat ein Schüler/eine Schülerin Schnupfen, muss er/sie für 24 Stunden zu Hause bleiben. Wenn keine weiteren Symptome auftreten, nimmt er/sie wieder am Unterricht teil. Ansonsten ist eine diagnostische Abklärung zu veranlassen.
  • Treten diese Symptome bereits im häuslichen Umfeld auf, bleiben die Kinder zu Hause und die Schule ist zu informieren.