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Zu einem Gespräch mit Katrin Steinitz vom Weltfriedensdienst luden am Donnerstag, den 3. November 2016 Wolfgang Roth und Dr. Thomas Rubel vom Projekt „Solidarität mit Simbabwe“.

 

Neben der aktuelle Situation in Simbabwe, über die Johannes Mufakose im vergangenen Jahr bereits berichtet hatte, und den dortigen Entwicklungshilfeprojekten ging es auch ganz allgemein um das Leitbild des Weltfriedensdiensts. So berichtete die Referentin über die Arbeit ihrer Organisation.

Auf seiner Webseite macht der Weltfriedensdienst deutlich, dass alle Menschen weltweit dasselbe Recht haben, friedlich in gerechten Verhältnissen zu leben. Entsprechend skizzierte Steinitz die Arbeit ihrer Organisation: Im globalen Süden setzt sich der WFD für konstruktive Konfliktlösungen und den Schutz und die Verbesserung der Lebensgrundlagen ein. Im Norden engagiert er sich im „Globalen Lernen“ und verschafft den Anliegen seiner Südpartner Gehör. In seinen Programmen und Projekten folgt der WFD so einem Ansatz, der die Menschen in ihrer aktiven und selbstbestimmten Verbesserung ihrer Lebensbedingung unterstützt, der Menschenrechte durchsetzt und natürliche Ressourcen schützt und der Bildung als Voraussetzung für die Nutzung vorhandener Entwicklungspotenziale ansieht.

Die spontane Sammelaktion „Fliegende Sammeldosen“ des neuen sozialen Projekts „Solidarität mit Simbabwe“ erbrachte den stolzen Betrag von 382,32 EUR, die über den Weltfriedensdienst der Katastrophenhilfe in der simbabwischen Provinz Chimanimani zugeführt werden. Eine Woche lang waren die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a in ihrem persönlichen Umfeld mit Sammeldosen unterwegs. Vor gut zwei Wochen wurde in Simbabwe wegen anhaltender Dürre, der schlimmsten seit 35 Jahren, der Katastrophenfall ausgerufen. Allen Spendern ein herzliches Dankeschön!

 

Schon im ersten Jahr des neuen sozialen Projekts „Solidarität mit Simbabwe“ konnten wir eine ansehnlichen Spendensumme an den Weltfriedensdienst in Berlin überweisen. Vielen Dank an alle Spender und die Klasse 9a für den tollen Einsatz!

 

 

Seit Beginn des Schuljahres 2015/16 existiert am Gymnasium Hückelhoven das neue soziale Projekt „Solidarität mit Simbabwe“, das die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler sowie der gesamten Schulöffentlichkeit auf dieses Land im südlichen Teil Afrikas mit seinen zahlreichen sozialen, ökonomischen und ökologischen Problemen richten möchte.

Am 16.11.2015 besuchte Johannes Mufakose, der seit vielen Jahren mit unseren simbabwischen Partnerorganisationen TSURO und CELUCT in verschiedenen Projekten arbeitet, das Gymnasium und informierte die Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassen und Kurse sowie die beteiligten Lehrerinnen und Lehrer über sein Projekt und die damit verbundenen Ziele. Er versucht in seinem Land, genauer in Chimanimani in den Eastern Highlands, Frieden herzustellen bzw. zu sichern. Er kämpft mit demokratischen Mitteln für Toleranz und Respekt.

Die humanitären Ressourcen wie beispielsweise Wasser sind im Land sehr begrenzt und so haben einzelne Familien es sich zeitweise zur Aufgabe gemacht, diese Ressourcen in der Region zu verteilen. Dies ging leider nur selten gerecht zu. Johannes Mufakose hat mit seinem Projekt diesen Konflikt beigelegt, indem er die verschiedenen Konfliktparteien zu einem Gespräch mit seinen ausgebildeten Friedensvertretern eingeladen und in einem langen Prozess den Konflikt beigelegt hat. Er betreibt dort Konfliktmanagement auf verschiedenen Ebenen und ist dabei in den meisten – nicht in allen Fällen, wie er zugeben muss – erfolgreich.

Entstanden ist der Kontakt von Dr. Thomas Rubel und Wolfgang Roth zu Johannes Mufakose über den Weltfriedensdienst in Berlin, der dafür Sorge trägt, dass Spenden bei den Empfängern ankommen.Am 4.12.2015 wird das Projekt zum ersten Mal mit einem Informationsstand und einer Dosensammlung auf dem Hückelhovener Wochenmarkt anzutreffen sein.

Am 4. Dezember 2015 fand die erste Geldsammlung des Sozialen Projekts „Solidarität mit Simbabwe“ auf dem Hückelhovener Wochenmarkt statt, die das stolze Ergebnis von 550,67 Euro erbrachte. Zusätzlich hatten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a fleißig Plätzchen und Kuchen gebacken, die zum Kauf angeboten wurden. Mit Infotafeln informierten sie über Simbabwe und die dort herrschende Not sowie über die Entwicklungshilfeprojekte, denen der Erlös der Sammlung zugute kommt. Für das zweite Halbjahr ist eine weitere Sammelaktion geplant.

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