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Die Interkulturelle Woche am Gymnasium Hückelhoven

In Hückelhoven findet die Interkulturelle Woche seit 2012 statt, vorbereitet wird sie von einem breiten Bündnis aus verschiedenen Organisationen und Institutionen. Auch wir als Schule ohne Rassismus sind von Anfang an dabei und gestalten seither vor allem die Abschlussveranstaltung, die bei uns in der Schule stattfindet.

Seit 1975 findet immer Ende September jährlich die Interkulturelle Woche (IKW) statt, die aus der Woche des ausländischen Mitbürgers hervorgegangen ist. Intiiert wurde sie von kirchlicher Seite, nämlich der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirch in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Sie wird darüber hinaus von Kommunen, Verbänden, Gewerkschaften und vielfältigen Organisationen und Gruppen unterstützt, so dass sie gesellschaftlich breit aufgestellt ist und inzwischen in mehr als 500 Städten und Gemeinden deutschlandweit durchgeführt wird. Der Tag der Flüchtlings ist Bestandteil der Interkulturellen Woche. Für jedes Jahr wird ein eigenes Motto herausgegeben, das Bezug zum interkulturellen Miteinander nimmt.

Im Rahmen der Interkulturellen Woche 2016 findet am Montag, den 26.09.2016 um 19 Uhr in der Aula des Gymnasiums Hückelhoven der Abend der Kulturen statt.

Unter dem Titel „Von der Flucht zur Integration“ soll vor allem thematisiert werden, wie sich das Leben der Menschen gestaltet, die vor einem Jahr etwa als Flüchtlinge im Zuge der großen Zuwanderung nach Hückelhoven gekommen sind. Waren gerade die Bilder der meist gefährlichen und langen Flucht vor Krieg und Gewalt aus den Ländern des Nahen Ostens sehr einprägsam, so vollzieht sich Integration in einem langen Prozess, der dann auch weniger spektakulär in der Berichterstattung ist.

 

Umso wichtiger ist, dass genau auch das zur Sprache kommt. Es werden Menschen aus Syrien, Afghanistan und dem Irak zu Wort kommen, die nun seit einem Jahr hier leben, zur Schule gehen, Sprache lernen, sich einbringen in die Gesellschaft mit ihren Erfahrungen und ihrem kulturellen Hintergrund. In diesem Zusammenhang wird auch das große ehrenamtliche Engagement, insbesondere der Flüchtlingspaten, zur Sprache kommen, die die Flüchtlinge auf ihrem Weg in die Gesellschaft ein Stück weit begleiten.

Zudem bereichern musikalische und tänzerische Beiträge verschiedener Gruppen das Programm. Im Foyer stellt ein Nähkurs der Flüchtlingsfrauen ihre Produkte aus, so dass insgesamt eine große Breite der Aktivitäten sichtbar wird.

Schirmherr der Veranstaltung ist der Landrat des Kreises Heinsberg, der auch das Grußwort spricht. Er unterstützt die Zielsetzung dieser Veranstaltungen im Rahmen der Interkulturellen Woche, da sie in der offenen Begegnung und dem gegenseitigen Respektieren der kulturellen Identitäten ein Zeichen setzen gegen Intoleranz und Ausgrenzung.

„Vielfalt, das Beste gegen Einfalt“, so lautet das Motto der diesjährigen interkulturellen Woche, die ihren Auftakt im C-Gebäude unseres Gymnasiums feiern durfte und somit bereits zum vierten Mal Teil dieser Schule ist.

 

 

Neben verschiedenen Gedichtvorträgen und der Vorstellung der Ergebnisse der Projektwoche zum Thema „Frieden“ schilderten Mitglieder der Teilkonferenz „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ihre Eindrücke der letzten Fahrt nach Hamburg, bei der sie das KZ Neuengamme und die Gedenkstätte für die ermordeten Kinder am Bullenhuser Damm besuchten.

Während einer kurzen Pause wurden die Gäste vom Service-Team der Schule verpflegt und es bestand die Möglichkeit, sich die jüngste Fotoaktion der Teilkonferenz „Schule ohne Rassismus“ anzuschauen, die als Willkommenszeichen für Flüchtlinge erstellt wurde.

Neben verschiedenen Gedichtvorträgen und der Vorstellung der Ergebnisse der Projektwoche zum Thema „Frieden“ schil-derten Mitglieder der Teilkonferenz „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ihre Eindrücke der letzten Fahrt nach Hamburg, bei der sie das KZ Neuengamme und die Gedenkstätte für die ermordeten Kinder am Bullenhuser Damm besuchten.

 

 

Während einer kurzen Pause wurden die Gäste vom Service-Team der Schule verpflegt und es bestand die Möglichkeit, sich die jüngste Fotoaktion der Teilkonferenz „Schule ohne Rassismus“ anzuschauen, die als Willkommenszeichen für Flüchtlinge erstellt wurde.

Bundesweit feiert die interkulturelle Woche in diesen Tagen ihr 40-jähriges Jubiläum. Bürgermeister Bernd Jansen, der neben Norbert Spinrath, Bundestagsabgeordneter und Europapolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion der SPD, Gast der Veranstaltung war, sprach in diesem Jahr ein Grußwort. Er erzählte von der Geschichte Hückelhovens und sagte, dass man eine schönere Überschrift als das diesjährige Motto für Hückelhoven nicht hätte finden können. Selbstverständlich gebe es Reibereien, wenn Menschen aus fast 100 Nationen in eine Kommune leben, aber er sprach von der Integration als eine Aufgabe, die wir gemeinsam schultern.

Die Aktualität des Themas ist in diesen Tagen mehr geben denn je. Ungefähr 400 Flüchtlinge sind momentan in Hückelhoven und Umgebung untergebracht. Doch in Relation zu den 60 Millionen Menschen, die momentan auf der Flucht sind, ist diese Zahl klein. Seit dem Zweiten Weltkrieg waren nicht mehr so viele Menschen auf der Flucht wie in den vergangenen Monaten.

 

 

Die Gründe für eine Flucht sind nachvollziehbar: Krieg, Zerstörung, Todesangst, auf der Suche nach einer Perspektive für die eigene Zukunft.

Und so gilt es in Zeiten, in denen die Medien von Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte berichten, ein Zeichen gegen eine Abschottung zu setzen und somit als Bekenntnis zum kulturellen Miteinander zu stehen, so die Worte von Birgit Fluhr-Leithoff, die in einem Arbeitskreis die verschiedenen Programmpunkte einfühlsam organisierte und die Veranstaltung durch den Abend begleitete. So facettenreich wie das Programm war, ist auch unsere Schule. Daher ergänzte Birgit Fluhr-Leithoff das diesjährige Motto mit den Worten „Wir sind bunt!“.

Als weiteren Programmpunkt stellte Sabine Pelzer die IVK (internationale Vorbereitungsklasse) vor, die seit dem Sommer dieses Jahres Teil unserer Schule ist und Kindern aus verschiedenen Nationen Deutschkenntnisse vermittelt. Die Schülerinnen und Schüler dieser Klasse stellten sich bereits nach wenigen Wochen Deutschunterricht auf Deutsch dem Publikum vor.

Auch aus der Klasse 6c berichteten verschiedene Schülerinnen und Schüler über ihren Alltag, der von verschiedenen Kulturen geprägt ist und der sich als Bereicherung herausstellt.

Abgerundet wurde diese Veranstaltung durch Auftritte der Musical-AG und durch die musikalische Begleitung der neugegründeten Schulband, die an diesem Abend Premiere feierte und ein das selbstkomponierte Stück „It’s time for change“ vorstellte. Das Schlusswort übernahm in diesem Jahr Schulleiter Arnold Krekelberg, der sich erfreut über diese Veranstaltung und deren Gestaltung zeigte und die Bereicherung durch eine interkulturelle Schülerschaft würdigte.

Neben der Auftaktveranstaltung „Wir sind bunt“ am Samstag, den 26. September ab 17 Uhr im C-Gebäude des städtischen Gymnasiums bietet der Veranstaltungskalender dieser Woche unter anderem einen Abend der Kulturen (Montag), ein Internationales Frühstück (Mittwoch), ein Kulturfest des Eine-Welt-Ladens (Mittwoch) oder ein Frauenfrühstück der Frauengemeinschaft St. Lambertus (Freitag).

 

Unter diesem Motto bietet die interkulturelle Woche in diesem Jahr vom 21. bis zum 27. September mit nahezu 20 Veranstaltungen eine breite Palette kultureller Schwerpunkte, politischer Akzente und kulinarischer Begegnungen für alle Altersgruppen.

Unter anderem wird es einen Abend mit jüdischer Musik geben und einen Abend der Kulturen. Außerdem wird eine Fahrt zum Landtag angeboten.

INTEGRATION DARF KEINE EINBAHNSTRASSE SEIN

Ein zentraler Gedanke des „Abends der Kulturen“ am 22. September in der Aula: Menschen, die aus anderen Kulturkreisen zu uns kommen, müssen die Bereitschaft mitbringen, sich hier in Grundwerte unseres gesellschaftlichen und politischen Miteinanders zu integrieren. Aber sie bringen auch gelebte Kultur ihres Heimatlandes mit. Das soll dieser Abend deutlich machen: In Vorträgen über Polen und die Ukraine, in Tanz (tamilische Tanzgruppe) und Kleidung (Sri Lanka und Indien/Punjab), in der Musik. Die Menschen des Ziellandes sollen erfahren, woher ihre Mitbürger kommen, was sie zur Bereicherung des Miteinanders einbringen können. Moderiert wird der Abend von Herrn Schmitz und Frau Fluhr-Leithoff.

GEGEN RASSISMUS UND AUSGRENZUNG

Die Ausstellung „Ohne dich!“ – richtet sich gegen Rassismus und Ausgrenzung. Das Gymnasium Hückelhoven zeigt seinen Fotobeitrag, mit dem es bereits einen Wettbewerb gewinnen konnte.

„BERGE KÜMME NIT HZUSAMME, ABER MENSCHE.“

Dieses jüdische Sprichwort steht als Motto für die Abschlussveranstaltung am 27. September. Es geht darum, wohin es führen kann, wenn das menschliche Miteinander pervertiert wird, wie es in der NS-Zeit mit ihren unmenschlichen Verhaltensregeln bis in den Intimbereich hinein geschah. Wir zeigen, wie es Menschen geht, die in eine andere Kultur kommen und sich dort einbringen sollen und wollen. Der zweite Teil steht unter dem Stichwort „Willkommen!“. Unsere 5c hat mit ihrer Klassenlehrerin Frau Nimtsch und ihrer Deutschlehrerin Frau Fluhr-Leithoff Texte zu den verschiedenen Festen in den jeweiligen Religionen und Kulturen vorbereitet und wir präsentieren ein Gedicht mit Skizzen dazu. Musikalisch begleitet wird der Abend von der Musical-AG und Solisten unter der Leitung von Claas Otto.

"Vielfalt verbindet", Interkulturelle Woche 2017


„BUNT STATT BRAUN – KREATIV GEGEN RECHTS“

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