Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrer und Gäste,
als Vorsitzender der Teilkonferenz und Verantwortlicher dieses Festes möchte ich schon zu Beginn ein paar Worte los werden, damit diese am Ende nicht ein wenig untergehen:
Zunächst möchte ich natürlich euch alle zu diesem Festakt willkommen heißen, den wir gemeinsam feiern wollen. Begrüßen möchte ich an dieser Stelle auch unsere Gäste, Herrn Boeker, wie seinen Praktikanten, unsere Paten Herrn Ehlers und Frau Joerißen.
Zu diesem Festakt ist es aber nur gekommen, weil sich einige Menschen in der letzten Zeit mit viel Engagement eingesetzt haben, dieses Fest zu organisieren. Dafür möchte ich mich nun einmal bedanken:
Ein Dank geht an unseren Landrat Herrn Pusch und den Kreis Heinsberg, die uns finanziell unterstützen.
Ein weiterer Dank geht an den Förderverein unserer Schule und dem Vorsitzenden Herrn Henning, die unser Banner und die Fingerfarbe gesponsert haben.
Auch möchte ich mich bei den Klassen und Ags bedanken, die heute Teil unseres Programms sind und unsere Ausstellung vorbereitet haben.
Desweiteren sind unsere Sanitäter zu erwähnen, die heute das ein oder andere Weh-Wehchen verarzten werden und auch unsere Schulcafé Mamas und Eltern, sowie das Service- Team, die heute Finger-Food und Getränke zum Verkauf anbieten.
Besonders bedanken möchte ich mich aber bei meiner Teilkonferenz, die diesen Festakt im Vorfeld organisiert hat, die mit sehr viel Freude und Elan an dieses Projekt herangegangen ist und gemeinsam mit uns heute ein Zeichen setzen wollen.
Zu dieser Teilkonferenz gehören:
Eva Knopf, Sarah Hensen, Melissa Ewering und Fatih Canakci aus der Schülerschaft, Frau Knubben, Frau Hecker, Frau Gotta, Frau Fluhr-Leithoff aus der Lehrerschaft, Herr Woltery als Schulleiter und Frau Frenken sowie Frau Regel aus der Elternschaft.
Mir ist es wichtig, diese hier namentlich zu erwähnen, weil es heutzutage nicht mehr selbstverständlich ist, dass man sich in seiner Freizeit zusammensetzt und ein solches Projekt in die Hand nimmt. Doch in meiner Teilkonferenz hatte ich und habe ich auch jetzt noch immer das Gefühl, dass jeder einzelne dies als selbstverständlich ansieht und sich mit Interesse und dem Willen etwas zu verändern, an den Tisch setzt, mit dem Ziel dieses Projekt an unserer Schule groß werden zu lassen. Das habe ich bei unserer gemeinsamen Arbeit immer sehr geschätzt, und freue mich schon auf das nächste Schuljahr als Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage.
Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage ist ein Projekt, welches 1988 von Schülerinnen und Schülern in Belgien entwickelt wurde. Das Projekt kam so gut an, dass es mittlerweile international an vielen Schulen initiiert worden ist.
Dieses Projekt setzt sich nicht nur inhaltlich mit Rassismus und Diskriminierung jeglicher Art auseinander, es greift viel tiefer in den Schulalltag hinein. Durch die Auseinandersetzung mit diesen Themen, wachsen wir Schüler heran zu mündigen Bürgern, zu starken Bürgern, die zeigen, dass wir ein Teil unserer Gesellschaft sind und die diese Gesellschaft mit prägen wollen- vor allem durch Toleranz und Akzeptanz gegenüber allen, egal woher sie kommen oder welche Hautfarbe sie haben.
Aus diesem Grund bin ich stolz, ab heute auf eine Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage zu gehen, deren Aufgabe es nun ist in ihrem Schulalltag und in Hückelhoven ein Zeichen zu setzen.
Und ein erstes Zeichen als Schulgemeinde werden wir heute mit diesem Banner setzen.
(Dusty Bock)