Hückelhovener Schüler besuchten Regionaltreffen der netzwerkschulen in köln 

Am 28.11.2014 fand im El-De Haus in Köln das Regionaltreffen der Netzwerkschulen „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“ statt. Gemeinsam mit Frau Wolff besuchten Deborah Nadane, Lea Minkenberg, Sarah Bolten und ich dieses Treffen.

Nachdem wir durch die Landeskoordinatorin Renate Bonow begrüßt worden sind, hatte jede Schule die Möglichkeit Projekte vorzustellen. In diesem Rahmen stellten wir die „Ohne Dich“-Aktion vor, für die wir sehr viele positive Rückmeldungen erhielten. Es war auch sehr interessant, die Projekte der anderen zu sehen. Besonders gut hat mir auch die Idee gefallen nicht nur die Schule miteinzubeziehen, sondern auch die Öffentlichkeit auf das Thema Rassismus und die Möglichkeiten Rassismus entgegenzuwirken aufmerksam zu machen. Eine andere Schule zeigte verschiedene Filme, wo beispielsweise Schüler zu ihrer Herkunft etc. befragt wurden. Ich halte das für eine sehr gute Idee, da Filme viel mehr übermitteln als Texte.

Anschließend wurden verschiedene Workshops zu den Themen Entwicklung des Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Köln, Antiziganismus als besondere Form des Rassismus, „Liebe kennt keine Grenzen“ (zum Thema Homophobie), Antisemitismus heute- aktuelle Formen des Judenhasses, Salafismus in der Demokratie und „Macker, Zicken, Trampeltiere- was Vorurteile uns nutzen“ angeboten. Veranstaltet wurden diese Workshops von verschiedenen Organisationen, wie beispielsweise „SchLAu Köln“ (gegen Homophobie). Die Auswahl der Workshops hat uns so gut gefallen, dass wir uns nur schwer für ein Thema entscheiden konnten. Ich habe schließlich an dem Workshop teilgenommen, der sich mit Vorurteilen beschäftigt. Besonders interessant war es zu sehen, wie Vorurteile unbewusst unser alltägliches Leben beeinflussen.

Nach dem Mittagessen wurde ein Podiumsgespräch geführt, in dem diskutiert wurde, wie sich aktuelle Konfliktfelder, wie z.B. die Kriege im Nahen und Mittleren Osten und die Neuzuwanderung aufgrund der EU-Osterweiterung, auf unsere Arbeitsfelder auswirken. In diesem Zusammenhang stellten sich auch Vertreter verschiedener Organisationen vor, die sich und ihre Arbeit an Schulen beschrieben.

Meiner Meinung nach war das Treffen sehr gelungen. Es hat Spaß gemacht, sich mit anderen Schulen über die Projekte auszutauschen und an den Workshops teilzunehmen. Vor allen Dingen zum Thema Homophobie haben wir Anregungen für eigene Projekte erhalten. Ich bin gespannt, was uns beim Landestreffen im Februar erwartet.

Charlotte Sachs