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Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ist eine Idee, die 1988 in Belgien entwickelt wurde. Die Schülerinnen und Schüler wollten sich offen mit dem Thema Rassismus und Diskriminierung jeglicher Art auseinandersetzen. Unser Gymnasium ist ein Teil der Stadt Hückelhoven, die durch die Zeche Sophia-Jacoba von der Vielfalt der Nationen und ihrer Kultur geprägt wurde. Für uns als Schule ist es wichtig, ein deutliches Zeichen zu setzen, dass wir Rassismus nicht akzeptieren und wir für ein tolerantes und demokratisches Hückelhoven einstehen.

Die Archäologie-AG erkundete im Rahmen einer Exkursion nach Köln zwei einzigartige, aber nur wenig bekannte römische Bauwerke in Köln.

Zum einen die Reste des Praetorium und zum anderen des sogenannte Ubiermonument. Der Archäologe Dr. Sebastian Ristow erläuterte nicht nur die Ausgrabungen selbst, sondern auch das Konzept der geplanten „Archäologischen Zone“ und des Jüdischen Museums, das dort bald entstehen soll. Beim im Jahre 4 n. Chr. errichteten Ubiermonument handelt es sich um das älteste erhaltene Bauwerk Europas nördlich der Alpen. Die Erkundigungen des römischen Köln werden bald fortgesetzt.

Die Archäologie-AG war am Freitag, dem 11. März 2016, in Köln unterwegs. Anlass waren zwei Ausstellungen zur Kölner Stadtgeschichte: zum einen die Sonderausstellung „Agrippina – Kaiserin aus Köln“ im Römisch-Germanischen Museum, die sich mit der Stadtgründerin Kölns und späteren Ehefrau des Kaisers Claudius aus Anlass ihres 2000. Geburtstages beschäftigt – zum anderen die Ausstellung „Kölner Stadtgeschichte(n) – eine numismatische Zeitreise“ im Geldgeschichtlichen Museum der Kreissparkasse Köln, die die spannende Kölner Stadtgeschichte anhand von originalen Kölner Münzen erzählt. Abgerundet wurde die Tour durch Kölns Stadtgeschichte durch zwei weitere Besichtigungen, und zwar der beeindruckenden Reste der römischen Stadtmauer in der Domtiefgarage sowie der Fundamente des römischen Forums im Kellergeschoss von C&A in der Schildergasse. Im Herbst steht mit „Kölns Stadtgeschichte 2.0“ eine weitere Exkursion nach Köln auf dem Programm, dann u.a. mit dem seit kurzem wieder zugänglichen „Ubiermonument“.

 Die Archäologie-AG unternahm – zusammen mit den beiden Latinumskursen der EPH – am 3. Juni eine Exkursion nach Trier. Für die meisten der 14 Schülerinnen und Schüler der AG war es bereits der zweite Besuch dort, so dass im Rahmen eines Programms „Trier für Fortgeschrittene“ zwei besondere, aber weniger bekannte Sehenswürdigkeiten erkundet wurden, und zwar die Ausgrabungen des wohl größten und bedeutendsten spätantiken Gräberfeldes auf deutschem Boden unter der ehemaligen Reichabtei St. Maximin sowie die einzigartige, aus Zehntausenden von Putzfragmenten wieder zusammengesetzte spätrömische Deckenmalerei im „Museum am Dom“. Eine ausführliche Besichtigung von Dom und Liebfrauenkirche rundete das Programm ab. Im nächsten Jahr steht das Programm „Trier 3.0“ an, u. a. mit der großangekündigten Nero-Ausstellung.

 

Am 6.11.2015 besuchten 18 Schülerinnen und Schüler der Archäologie-AG die Archäologische Landesaustellung NRW „Revolution Jungsteinzeit“ im Bonner LVR-Landesmuseum. Sie erhielten damit einen authentischen Einblick in diese wichtige Epoche der Menschheitsentwicklung, wobei der inzwischen weltberühmte, mehr als 7000 Jahre alte Brunnen aus Erkelenz-Kückhoven mit seinen zahlreichen einzigartigen Beifunden im Mittelpunkt stand. Auch die wichtigsten, zum Teil spektakulären archäologischen Neufunde der letzten fünf Jahre aus ganz Nordrhein-Westfalen sind noch bis zum 3.4.2016 in der Ausstellung zu sehen. Gefördert wurde der Ausstellungsbesuch durch die „NRW-Siftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege“, die dankenswerterweise die Buskosten übernommen hat.

Anfang Juni waren der Grundkurs Geschichte der Jgst. 11 und die Archäologie-AG, die beide das Comenius-Projekt in diesem Schuljahr maßgeblich geprägt haben, unter der Leitung von Frau Möller, Herrn Roth und Herrn Rubel zu einer zweitägigen Exkursion „Auf den Spuren der Varusschlacht“ unterwegs. Dabei besuchten sie die drei Schauplätze der zum 2000. Jahrestag der Schlacht veranstalteten Ausstellung „IMPERIUM – KONFLIKT – MYTHOS“. Erste Etappe war die Ausstellung „Imperium“ in Haltern am ehemaligen Standort des Verwaltungs- und Militärzentrum der geplanten römischen Provinz Germania. Nach einer Übernachtung in der Jugendherberge Damme erkundeten die Schülerinnen und Schüler das mutmaßliche Schlachtfeld der Varusschlacht in Kalkriese bei Osnabrück und besichtigten das dortige Museum zusamt der Sonderausstelllung „Konflikt“. Schließlich ging es weiter nach Detmold zur Sonderausstellung „Mythos“. Höhe- und Schlusspunkt war ein Besuch des im 19. Jahrhundert errichteten „Hermannsdenkmals“.

(Th. Rubel)

 

Jede einzelne Exkursion wird in der freitags von 14.15 bis 15.50 Uhr stattfindenden AG-Stunde gründlich vor- und nachbereitet. Während der Exkursionen versuchen wir, die archäologischen Funde und Befunde durch Fotografieren, Zeichnen und Sammeln aller verfügbaren Informationen zu dokumentieren. Unsere Arbeitsergebnisse veröffentlichen wir in einer ständig erweiterten und überarbeiteten Ausstellung, die wir bei unterschiedlichen Gelegenheiten wie Schulfesten und dem „Vormittag zum Kennenlernen“ für Grundschüler/innen und deren Eltern und damit einer interessierten (Schul-) Öffentlichkeit präsentieren.

 

Im Herbst 2008 konnte die Archäologie-AG auf ihr zehnjähriges Bestehen zurückblicken. Aus diesem Anlass fand am 20.11.2008 ein Vortragsabend statt, bei dem der Bonner Archäologe Uwe Fich M.A. über das Thema „Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder! Die Schlacht im Teutoburger Wald und ihre Folgen“ referierte. Mehr als 100 Gäste waren der Einladung gefolgt, daunter auch zahlreiche ehemalige Mitglieder der AG, die längst ihr Abitur bestanden haben.

Im laufenden Schuljahr beteiligt sich die Archäologie-AG am internationalen Comenius-Projekt „Römisches Erbe und europäische Identität“, bei dem unsere Schule mit Partnerschulen aus Timisoara (Rumänien), Palermo (Italien) und Culemborg (Niederlande) zusammenarbeitet. Unterstützt von der Archäologin Petra Tutlies M.A. vom Rheinischen Amt für Bodendenkmalpflege in Bonn haben die Schülerinnen und Schüler im Januar 2009 eine römische Fundstelle zwischen Hückelhoven und Doveren mittels iner Fundstellenbegehung (s. Foto1) untesucht unddabei zahlreiche Funde von der Jungsteinzeit bis in die Neuzeit aufgesammelt. Im Februar 2009 erfolgte die Fundauswertung in der Außenstelle des Rheinischen Amtes für Bodendenkmalpflege in Nideggen-Wollersheim. Bis Mai 2009 wurden die Funde ausgewertet und dokumentiert, um sie dann beim Treffen aller Partnerschulen in Timisoara/Rumänien den Projektpartnern und später auch in Hückelhoven zu präsentieren.

Thomas Rubel

Ort und Zeit

Freitags, 14.15 Uhr bis 15.50 Uhr in B1.30

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