"Wasser – ein Menschenrecht" – Projekttage vom 9. März bis zum 12. März 2011

Entwurf von Esra Piamonte
Entwurf von Esra Piamonte

In diesem Zeitraum fanden unsere Projekttage zum Thema "Wasser - ein Menschenrecht" statt mit dem Präsentationstag am Samstag, den 12.03.2011. Rückblickend lässt sich feststellen, dass die intensive und vielfältige Auseinandersetzung mit diesem zentralen Thema des menschlichen Lebens und Überlebens sehr interessiert genutzt wurde. Dass dieses Projekt so gut gelingen konnte, ist der maßgeblichen Unterstützung und dem Engagement aller Beteiligten geschuldet.

Zur Dokumentation haben wir einiges zusammengestellt.

Die genaue Themenübersicht zu den Projekttagen kann hier eingesehen werden. Die Übersicht zu den einzelnen Aufführungen und Filmvorführungen am Präsentationstag befinden sich hier. Außerdem verweisen wir darauf, dass im Hauptgebäude die dauerhafte Präsentation der Ergebnisse in den ausgewiesenen Räumen statt.

Traurige Aktualität der Projekttage

In den zurückliegenden Projekttagen haben wir uns mit dem Thema "Wasser – ein Menschenrecht" in seinen vielfältigen Facetten befasst. Neben der Frage, welche existenzielle Bedeutung dem freien Zugang zu sauberem Trinkwasser, dem Wasser als Grundlage jedes menschlichen Lebens zukommt, gilt unser Interesse eben auch der zerstörerischen Kraft des Wassers.
Dabei ist für die Projektgruppe "Wasserkatastrophen" ihr Thema durch die jüngsten Ereignisse zur traurigen Aktualität geworden. Der Tsunami in Japan erinnert die Menschheit ganz unmittelbar daran, wie hilflos wir Menschen Naturkatastrophen gegenüber stehen. Wasser – unser wichtigstes Lebensmittel – spendet nicht nur Leben, sondern kann es auch nehmen, und zwar in ungeheuerem Ausmaß.
Die Katastrophe von Japan zeigt nicht nur die verheerenden Ausmaße des Tsunamis, sondern auch eine neue Eskalation in den Schreckensmeldungen: Im Zuge des Erdbebens, das den Tsunami ausgelöst hat, kommt es zu Flächenbränden und zu einer atomaren Bedrohung durch das Ausfallen der Kühlwassersysteme. Es droht eine Kernschmelze im Reaktor.
Die Schulgemeinschaft ist zutiefst betroffen über die schweren Verluste und gedenkt heute der Opfer. Gleichzeitig halten wir es für geboten, sensibel und kritisch zu sein: Es gibt keine absolute Beherrschbarkeit der Technik – die Natur lässt sich auch mit den modernsten Erkenntnissen nicht zähmen.
Mit dem Thema "Tsunami" hat sich speziell eine Projektgruppe befasst, die ihre Ergebnnisse in Raum A3.08 präsentiert.