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"Wir sind bunt" – Auftaktveranstaltung zur Interkulturellen Woche 2015

"Vielfalt, das Beste gegen Einfalt", so lautet das Motto der diesjährigen interkulturellen Woche, die ihren Auftakt im C-Gebäude unseres Gymnasiums feiern durfte und somit bereits zum vierten Mal Teil dieser Schule ist.  

Neben verschiedenen Gedichtvorträgen und der Vorstellung der Ergebnisse der Projektwoche zum Thema "Frieden“ schilderten Mitglieder der Teilkonferenz "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" ihre Eindrücke der letzten Fahrt nach Hamburg, bei der sie das KZ Neuengamme und die Gedenkstätte für die ermordeten Kinder am Bullenhuser Damm besuchten. 

Während einer kurzen Pause wurden die Gäste vom Service-Team der Schule verpflegt und es bestand die Möglichkeit, sich die jüngste Fotoaktion der Teilkonferenz „Schule ohne Rassismus“ anzuschauen, die als Willkommenszeichen für Flüchtlinge erstellt wurde. 

Neben verschiedenen Gedichtvorträgen und der Vorstellung der Ergebnisse der Projektwoche zum Thema "Frieden“ schil-derten Mitglieder der Teilkonferenz "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" ihre Eindrücke der letzten Fahrt nach Hamburg, bei der sie das KZ Neuengamme und die Gedenkstätte für die ermordeten Kinder am Bullenhuser Damm besuchten. 

Während einer kurzen Pause wurden die Gäste vom Service-Team der Schule verpflegt und es bestand die Möglichkeit, sich die jüngste Fotoaktion der Teilkonferenz „Schule ohne Rassismus“ anzuschauen, die als Willkommenszeichen für Flüchtlinge erstellt wurde.

Bundesweit feiert die interkulturelle Woche in diesen Tagen ihr 40-jähriges Jubiläum. Bürgermeister Bernd Jansen, der neben Norbert Spinrath, Bundestagsabgeordneter und Europapolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion der SPD, Gast der Veranstaltung war, sprach in diesem Jahr ein Grußwort. Er erzählte von der Geschichte Hückelhovens und sagte, dass man eine schönere Überschrift als das diesjährige Motto für Hückelhoven nicht hätte finden können. Selbstverständlich gebe es Reibereien, wenn Menschen aus fast 100 Nationen in eine Kommune leben, aber er sprach von der Integration als eine Aufgabe, die wir gemeinsam schultern.

Die Aktualität des Themas ist in diesen Tagen mehr geben denn je. Ungefähr 400 Flüchtlinge sind momentan in Hückelhoven und Umgebung untergebracht. Doch in Relation zu den 60 Millionen Menschen, die momentan auf der Flucht sind, ist diese Zahl klein. Seit dem Zweiten Weltkrieg waren nicht mehr so viele Menschen auf der Flucht wie in den vergangenen Monaten. 

Die Gründe für eine Flucht sind nachvollziehbar: Krieg, Zerstörung, Todesangst, auf der Suche nach einer Perspektive für die eigene Zukunft.

Und so gilt es in Zeiten, in denen die Medien von Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte berichten, ein Zeichen gegen eine Abschottung zu setzen und somit als Bekenntnis zum kulturellen Miteinander zu stehen, so die Worte von Birgit Fluhr-Leithoff, die in einem Arbeitskreis die verschiedenen Programmpunkte einfühlsam organisierte und die Veranstaltung durch den Abend begleitete. So facettenreich wie das Programm war, ist auch unsere Schule. Daher ergänzte Birgit Fluhr-Leithoff das diesjährige Motto mit den Worten „Wir sind bunt!“.

Als weiteren Programmpunkt stellte Sabine Pelzer die IVK (internationale Vorbereitungsklasse) vor, die seit dem Sommer dieses Jahres Teil unserer Schule ist und Kindern aus verschiedenen Nationen Deutschkenntnisse vermittelt. Die Schülerinnen und Schüler dieser Klasse stellten sich bereits nach wenigen Wochen Deutschunterricht auf Deutsch dem Publikum vor.

Auch aus der Klasse 6c berichteten verschiedene Schülerinnen und Schüler über ihren Alltag, der von verschiedenen Kulturen geprägt ist und der sich als Bereicherung herausstellt.

Abgerundet wurde diese Veranstaltung durch Auftritte der Musical-AG und durch die musikalische Begleitung der neugegründeten Schulband, die an diesem Abend Premiere feierte und ein das selbstkomponierte Stück „It’s time for change“ vorstellte. Das Schlusswort übernahm in diesem Jahr Schulleiter Arnold Krekelberg, der sich erfreut über diese Veranstaltung und deren Gestaltung zeigte und die Bereicherung durch eine interkulturelle Schülerschaft würdigte.