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Die ARCHÄOLOGIE AG am Gymnasium Hückelhoven

Jede einzelne Exkursion wird in der freitags von 14.15 bis 15.50 Uhr stattfindenden AG-Stunde gründlich vor- und nachbereitet. Während der Exkursionen versuchen wir, die archäologischen Funde und Befunde durch Fotografieren, Zeichnen und Sammeln aller verfügbaren Informationen zu dokumentieren. Unsere Arbeitsergebnisse veröffentlichen wir in einer ständig erweiterten und überarbeiteten Ausstellung, die wir bei unterschiedlichen Gelegenheiten wie Schulfesten und dem "Vormittag zum Kennenlernen" für Grundschüler/innen und deren Eltern und damit einer interessierten (Schul-) Öffentlichkeit präsentieren. 

 

Im Herbst 2008 konnte die Archäologie-AG auf ihr zehnjähriges Bestehen zurückblicken. Aus diesem Anlass fand am 20.11.2008 ein Vortragsabend statt, bei dem der Bonner Archäologe Uwe Fich M.A. über das Thema "Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder! Die Schlacht im Teutoburger Wald und ihre Folgen" referierte. Mehr als 100 Gäste waren der Einladung gefolgt, daunter auch zahlreiche ehemalige Mitglieder der AG, die längst ihr Abitur bestanden haben.

Im laufenden Schuljahr beteiligt sich die Archäologie-AG am internationalen Comenius-Projekt "Römisches Erbe und europäische Identität", bei dem unsere Schule mit Partnerschulen aus Timisoara (Rumänien), Palermo (Italien) und Culemborg (Niederlande) zusammenarbeitet. Unterstützt von der Archäologin Petra Tutlies M.A. vom Rheinischen Amt für Bodendenkmalpflege in Bonn haben die Schülerinnen und Schüler im Januar 2009 eine römische Fundstelle zwischen Hückelhoven und Doveren mittels iner Fundstellenbegehung (s. Foto1) untesucht unddabei zahlreiche Funde von der Jungsteinzeit bis in die Neuzeit aufgesammelt. Im Februar 2009 erfolgte die Fundauswertung in der Außenstelle des Rheinischen Amtes für Bodendenkmalpflege in Nideggen-Wollersheim. Bis Mai 2009 wurden die Funde ausgewertet und dokumentiert, um sie dann beim Treffen aller Partnerschulen in Timisoara/Rumänien den Projektpartnern und später auch in Hückelhoven zu präsentieren. 

Thomas Rubel