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Netrace mit Team GymHueck

Im Oktober 2016 fragte unser Informatiklehrer Herr Lehnen, ob wir nicht Lust hätten, bei Netrace mitzumachen. Das Team besteht aus: 8a: Timur Karabulut, Eray Karaca, Jonas Kempe, Luke Müller; 8b: Henry Schwidder; 8c: Eric Kensy, Elias Kisser, Jan Kroppach; 8d: Bastian Frentzen, Fabian Jansen, Max Vogt; 8e: Kira Bozic, Angelika Dege, Ava Hildebrand, Marinela Zabeli
Im Oktober 2016 fragte unser Informatiklehrer Herr Lehnen, ob wir nicht Lust hätten, bei Netrace mitzumachen. Das Team besteht aus: 8a: Timur Karabulut, Eray Karaca, Jonas Kempe, Luke Müller; 8b: Henry Schwidder; 8c: Eric Kensy, Elias Kisser, Jan Kroppach; 8d: Bastian Frentzen, Fabian Jansen, Max Vogt; 8e: Kira Bozic, Angelika Dege, Ava Hildebrand, Marinela Zabeli

Was ist Netrace?

Für alle diejenigen, die es noch nicht wissen: Netrace ist sozusagen eine Online-Internet-Rallye von Net-Aachen, bei der es um gezieltes Recherchieren im Internet geht. Man bekommt 5 Fragen zu einem Oberthema, die jeweils nochmals in 5-7 Unterfragen aufgeteilt sind. Die Fragen sind unterschiedlich schwer, sodass man manchmal das Ergebnis schon nach kurzer Zeit findet, manchmal jedoch auch eine halbe Stunde und mehr braucht. Dadurch übt und vertieft man die Fähigkeit, wirklich ganz genau zu lesen, die richtigen Suchbegriffe in die Suchmaschine einzugeben und nicht den erstbesten Link anzuklicken.

Vor- und Hauptrunde

Bei Netrace gibt es mehrere Vorrunden, in denen die besten Teams der Schule gegeneinander antreten. In den beiden Hauptrunden treten dann die besten Teams von mehr als 200 Schulen der Region gegeneinander an.

Man kann in jeder Runde maximal 100 Punkte erzielen, wobei zusätzlich noch die Zeit gestoppt wird, in der man die Aufgaben abgibt; diese zählt vom Zeitpunkt des Herunterladens der Fragen bis zum Zeitpunkt der digitalen Abgabe. Hier ist es immer schwer zwischen gründlicher Recherche und möglichst kurzer Bearbeitungszeit abzuwägen. Schafft man die 100 Punkte nicht, ist das meist schon ein großer Nachteil und führt eventuell schon zum Ausscheiden.

Wir mussten also irgendwie sicherstellen, dass alle Antworten richtig sind und möglichst effektiv recherchiert werden. Unsere Strategie war, die Aufgaben auf Kleingruppen von 2-4 Schülern zu verteilen. Da wir mit Google Docs zusammen an den Fragen arbeiten konnten, hatte jede Gruppe zusätzlich die Aufgabe, nach Fertigstellung die Antworten einer oder mehrerer anderer Gruppen zu kontrollieren. Zu Beginn haben wir das nicht so richtig ernst genommen und Herr Lehnen musste immer wieder ermahnend und korrigierend eingreifen.

Nach erfolgreicher Vorrunde und zwei erfolgreichen Finalrunden stand dann am 28. März fest, dass wir uns unter die zehn besten Teams der Region platziert hatten. Wir mussten jedoch noch bis zur Siegerehrung am 29. April warten, um die genaue Platzierungen zu erfahren.

Siegerehrung

Am 29.04.17 fuhren wir also nach Kerkrade. Wir hatten uns selbst in kleine Fahrgemeinschaften eingeteilt und trafen uns daraufhin mit Herr Lehnen am Hauptgebäude vom Continium Discovery Center, einem interaktiven Mitmach-Museum. Um 10 Uhr war Einlass in eine Art Kino, in dem die zehn besten Teams vertreten waren. Nach Vorstellung des Tagesprogramms wurden wir erst einmal in 2 große Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe baute in einem Wettbewerb an einer Holzbrücke, die möglichst viel Gewicht aushalten sollte, und die andere Gruppe schaute währenddessen einen 3D- Film über die Erde.

Bei der Siegerehrung am Schluss wurde es dann spannend. Die besten Teams wurden vom zehnten Platz aufsteigend genannt, jedoch so, dass man zunächst aus den 26 Buchstaben des Alphabets den Teamnamen in fetten Buchstaben angezeigt bekam. Wir fieberten mit, vom 10. – zum 9. – zum 8. – zum 7. – zum 6. – zum 5. – zum 4. und schließlich zu den 3 Finalplätzen. Wir hatten in beiden Finalrunden jeweils die maximale Punktzahl erreicht, landeten aber wegen der längeren Bearbeitungszeit schließlich auf dem dritten Platz.

Ausblick

Das Preisgeld von 750€ möchten wir in eine gemeinsame Fahrt ins Phantasialand am Ende des Schuljahres investieren.

Insgesamt hat die Netrace-Rallye richtig Spaß gemacht und wir haben in Punkto Recherche und Zusammenarbeit sehr viel dazugelernt. Daher waren wir uns auch alle einig, dass wir gerne im nächsten Jahr wieder teilnehmen möchten.