Drei Ensembles und ein guter Zweck

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Drei Gymnasien aus dem Kreis Heinsberg hatten sich zusammengetan, für den Hospizdienst Regenbogen zu musizieren. Unter dem Motto „Musik verbindet“ spielten die Orchester der Gymnasien aus Heinsberg und Hückelhoven sowie die Bigband des Cusanus-Gymnasiums in Erkelenz gemeinsam in der Hückelhovener Aula. Es war ein Konzert dreier völlig unterschiedlicher Orchester mit einem sehr abwechslungsreichen Programm. Spontan kamen noch zwei Gäste hinzu: Das Flüchtlingsmädchen Summaya Sheeba aus Uganda trat mit Jean Schikendantz, Gitarrenlehrer der Kreismusikschule, auf.
Das Projektorchester des Hückelhovener Gymnasiums eröffnete das Benefizkonzert. „Wir werden uns von der Vergangenheit immer mehr in die Gegenwart bewegen“, kündigte Herr Otto an. Und so begann das Orchester aus Schülern, Ehemaligen und Lehrern mit „Back to the Futur“, den Melodien des Films „Zurück in die Zukunft“. In die Zukunft ging es weit zurück: Bis zu den Dinosauriern mit den Highlights aus „Jurassic Park“. Bei „Ecstasy of Gold“ von Ennio Morricone fand man sich im amerikanischen Bürgerkrieg wieder. Nach einem leisen Klavierintro und Oboensolo baute das Stück bis zum Ende immer mehr Spannung auf. „Once upon a time in America“ brachte die Zuhörer schließlich auf den Broadway, ehe Megan Collee die Zuhörer bei „Because of you“ mit ihrem Gesang begeisterte.
Das jüngste und gleichzeitig das größte Orchester an diesem Abend war das Schulorchester des Kreisgymnasiums Heinsberg. Die Schüler hatten mit Lehrerin Susanna Schael ebenfalls Filmmelodien und Pop-Songs eingeübt, etwa „Transformers“ und den schnellen Teil aus „Fluch der Karibik“. Bei „The man in the iron mask“ handelte es sich ebenfalls um eine Filmmelodie. Er spielt in der Zeit des französischen Absolutismus. Ein durchgängiger, dramatischer Schlagzeugrhythmus, nur unterbrochen von einem schönen Flötensolo, prägte das Stück. Sein Gesangstalent zeigte anschließend Christian Scheuss, der, begleitet von Dennis Küppers an der E-Gitarre, gefühlvoll „Hallelujah“ von Leonard Cohen sang.
Jean Schikendantz und Summaya Sheeba hatten drei Stücke vorbereitet: „Hidding my heart“ und „When we were young“. Das einfühlsame „Let’s be one“ hatten beide gemeinsam geschrieben.
Die Bigband des Cusanus-Gymnasiums brachte echte Bigband-Klassiker mit. Darunter das Jazz-Stück „Don’t get around much anymore“ von Duke Ellington und das Swing-Stück „Cold hearted“ von Elliot Wolff. Die Erkelenzer unter Leitung von Thorsten Odenthal spielten aber auch moderne Pop-Stücke. Darunter „Fly me to the moon“ von Ben Howard oder „Locked out of heaven“ von Bruno Mars. Sie beendeten ihren Teil mit dem dynamischen „Gonna fly now“.
Als Zugabe spielten abschließend alle Musiker gemeinsam. Es war der Höhepunkt des Konzerts, das bei allen Zuhörern bestens ankam. Drei Stücke hatten die drei Ensembles bei einer gemeinsamen Probe nach Pfingsten eingeübt: „Ein Käfig voller Helden“, „People like us“ und „Highland Cathedral“. Das Zusammenspiel funktionierte und erfüllte ein letztes Mal die gesamte Aula.

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